Havaneser vom Kleinen Bimbergtal: Ein Blick in die Welt der liebevollen Familienzucht und der Rasse

Die Zucht von Havanesern stellt eine der anspruchsvollsten und gleichzeitig lohnendsten Tätigkeiten im Bereich der Hundeerziehung dar. Im Herzen von Unna, in Nordrhein-Westfalen, betreibt die Familie Woitas unter dem Namen „Havaneser vom Kleinen Bimbergtal" eine Privat- und Familienzucht, die sich durch hohe ethische Standards, wissenschaftliche Gesundheitsvorsorge und eine tief verwurzelte Liebe zur Rasse auszeichnet. Diese Zucht ist nicht nur ein Ort der Vermehrung, sondern ein Zentrum für die Aufzucht von Welpen, die als vollwertige Familienmitglieder in ein neues Zuhause wechseln. Der Fokus liegt dabei nicht auf der Quantität, sondern auf der Qualität der Erziehung, der Gesundheit und der sozialen Integration der Hunde.

Die Wahl des Havanesers als Zuchtrasse ist insofern bedeutsam, als dass diese Rasse eine einzigartige Kombination aus Charme, Intelligenz und Anpassungsfähigkeit bietet. Im Gegensatz zu anderen Bichon-Rassen, wie dem Malteser oder dem Bologneser, die traditionell nur in weiß gezüchtet werden, zeichnen sich Havaneser durch eine große Farbvielfalt aus. Diese Vielfalt ist ein historisches Erbe, das bis in die Karibik und die USA zurückreicht, wo die Rasse überlebte, nachdem sie in Kuba ausgestorben war. Die Zucht „vom Kleinen Bimbergtal" pflegt dieses Erbe, indem sie Hunde züchtet, die nicht nur optisch vielfältig sind, sondern auch das klassische Wesen der Rasse bewahren: fröhlich, intelligent und verspielt.

Historische Wurzeln und Rassecharakter

Um die Bedeutung der Zucht „vom Kleinen Bimbergtal" voll zu verstehen, muss man die Geschichte der Rasse betrachten. Der Havaneser, auch Bichón Habanero oder Bichon Havanais genannt, hat seine Wurzeln in der westlichen Mittelmeergegend. Entlang der spanischen und italienischen Küste entwickelte sich diese Rasse, bevor sie durch italienische Überseekapitäne frühzeitig nach Kuba verbracht wurde. In Kuba ist die Rasse zwar heute ausgestorben, doch einzelne Hunde konnten geschmuggelt werden. Ihre Nachkommen überlebten in den USA und bildeten die Basis für die moderne Rasse.

Diese historische Entwicklung erklärt, warum der Havaneser heute in der ganzen Welt beliebt ist. Ein entscheidender Unterschied zu anderen Bichons liegt in der Fellfarbe. Während Malteser, Bologneser und Bichon Frisé fast ausschließlich weiß gezüchtet werden, gibt es den Havaneser in vielen Farben. Dies macht die Rasse zu einem besonders attraktiven Familienhund, der sich durch ein fröhliches Wesen auszeichnet.

Der Charakter des Havanesers ist geprägt von seiner Anpassungsfähigkeit. Er eignet sich ideal für Familien mit Kindern, für Singles und auch für ältere Menschen. Als „Herzenshund" ist er nicht nur ein hübscher Begleiter, sondern ein treuer Freund, der sowohl verspielt als auch ruhig sein kann. In der Zucht „vom Kleinen Bimbergtal" wird dieser Charakter durch eine intensive Sozialisation gestärkt. Die Welpen werden in der Familie aufgezogen, was bedeutet, dass sie von klein auf mit dem Alltag, mit Menschen und anderen Tieren in Kontakt kommen. Dies verhindert, dass die Hunde ängstlich oder übermäßig aufgeregt werden, und fördert eine stabile Psyche.

Ein besonderes Merkmal der Rasse ist das Fell. Das Deckhaar ist sehr lang, zwischen 12 und 18 cm bei einem erwachsenen Hund. Es ist weich, glatt oder gewellt und kann lockige Strähnen bilden. Die Pflege dieses Fells ist ein wichtiger Aspekt der Haltung, der in der Zucht durch regelmäßige Fellpflege und Fütterung gesichert wird. Die Größe der Hunde variiert: Die Widerristhöhe liegt bei 23 bis 27 cm, wobei ein Toleranzbereich von 21 bis 29 cm akzeptiert wird. Das Gewicht kann von 3 bis 4 kg bis hin zu 8 bis 9 kg reichen. Diese Bandbreite zeigt die genetische Vielfalt der Rasse, die in der Zucht sorgfältig verwaltet wird.

Gesundheitliche Vorsorge und Zuchtgesetze

Ein zentrales Element der Arbeit der Familie Woitas ist die strenge Einhaltung veterinärmedizinischer Standards. In der Zucht „vom Kleinen Bimbergtal" werden alle zur Zucht eingesetzten Hündinnen und Rüden umfassenden Gesundheitsuntersuchungen unterzogen. Dies geschieht nach den Vorgaben des Dortmunder Kreises. Die untersuchten Erbkrankheiten umfassen Patellaluxation, PRA (Progressive Retina Atrophie) und Katarakt. Zusätzlich werden die Hunde auf Hämophilie A und Maligne Hyperthermie getestet.

Diese Untersuchungen sind nicht nur eine Formalität, sondern eine Notwendigkeit, um die Gesundheit der Nachkommen zu sichern. Die Ergebnisse dieser Untersuchungen sind für Interessenten einsehbar, was Transparenz schafft. Ein Beispiel hierfür ist die Hündin Filia, deren Untersuchungsdaten detailliert vorliegen. Filia, geboren am 17.05.2014, hat eine Größe von 26,5 cm und wiegt 6 kg. Ihre Patellaluxation wurde im Februar 2016 als Grad -0- eingestuft, was bedeutet, dass sie frei von diesem Leiden ist. Auch ihre Augen sind frei von erblich bedingten Krankheiten wie Katarakt und PRA.

Die Zucht praktiziert zudem einen modernen Ansatz zur Sicherung der Abstammung. Um jegliche Verwechslungen oder ungewollte Fremdverpaarungen auszuschließen, wird ein DNA-Nachweis von Laboklin erstellt. Dieser Nachweis bestätigt die DNA der Mutterhündin und des Deckrüden. Die Unterlagen werden zusammen mit der Ahnentafel in Kopie ausgehändigt. Dies gibt den Käufern die Möglichkeit, innerhalb von zehn Jahren die Abstammung ihres Hundes direkt über Laboklin überprüfen zu lassen. Diese Maßnahme stellt sicher, dass keine sogenannten „Kuckuckskinder" in die Würfe gelangen – ein Problem, das leider bei unseriösen Hundehändlern vorkommt.

Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Gesundheitskriterien und Untersuchungsergebnisse der Zuchthunde zusammen:

Untersuchungsart Ziel der Untersuchung Beispiel (Filia) Ergebnis
Patellaluxation Verlagerung der Kniescheibe Filia, Feb 2016 Grad -0- (Frei)
PRA / Katarakt Erblich bedingte Augenkrankheiten Filia Frei
Hämophilie A Blutgerinnungsstörung Alle Zuchthunde Untersuchungsdaten verfügbar
Maligne Hyperthermie Stoffwechselstörung Alle Zuchthunde Untersuchungsdaten verfügbar
DNA-Test Abstammungssicherung Alle Welpen Laboklin-Zertifikat

Diese strenge Gesundheitsvorsorge ist ein wesentlicher Teil der Philosophie der Zucht. Sie sichert nicht nur das Wohlbefinden der Hunde, sondern auch das Vertrauen der zukünftigen Besitzer. Die Familie Woitas betont, dass sie mit viel Liebe, Herz und Verstand arbeitet. Dies zeigt sich auch darin, dass die Hündinnen nach ihrer Zuchtzeit in den Ruhestand gehen dürfen, wie es bei der Hündin Amber der Fall war, die nach einem letzten Wurf ihre wohlverdiente Rente genießen durfte.

Aufzucht und Sozialisation der Welpen

Die Aufzucht der Welpen in der Zucht „vom Kleinen Bimbergtal" erfolgt nach dem Prinzip der Familienaufzucht. Dies bedeutet, dass die Welpen nicht in isolierten Zwingerboxen aufwachsen, sondern im direkten Kontakt mit der menschlichen Familie und anderen Tieren leben. Sie werden „alltagsozialisiert", was bedeutet, dass sie von klein auf mit verschiedenen Reizen, Geräuschen und Situationen konfrontiert werden. Dies ist entscheidend für die spätere Anpassungsfähigkeit des Hundes.

Die Welpen werden mit einem Mikrochip gekennzeichnet und mit Impfausweis abgegeben. Sie sind zum Zeitpunkt der Abgabe geimpft und entwurmt. Die Abgabe erfolgt frühestens in der 12. Woche. Dieser Zeitpunkt ist entscheidend, da er es den Welpen ermöglicht, die wichtigsten sozialen Lektionen von der Mutter und den Geschwistern zu lernen, bevor sie in ein neues Zuhause wechseln.

Die Vorbereitung der zukünftigen Hundeeltern ist ein weiterer wichtiger Aspekt. Die Züchter begleiten die neuen Besitzer intensiv, um sicherzustellen, dass der Übergang für den Welpen so reibungslos wie möglich verläuft. Dies schließt Ratschläge zur Ernährung, zur weiteren Sozialisation und zur allgemeinen Pflege ein. Die Welpen sind „auf den Menschen geprägt", was bedeutet, dass sie ein starkes Bindungsverhältnis zum Menschen aufbauen, was für eine Rasse wie den Havaneser, der als „Herzenshund" bekannt ist, von zentraler Bedeutung ist.

Ein konkretes Beispiel für die Aufzucht ist die Geschichte der Hündin Filia. Sie wurde von ihrer Mutter Enya und ihrem Vater Cubain's Magic Ycetto (auch bekannt als Cooper) geboren. Filia hat den Charme ihrer Mutter geerbt und sich zu einer hübschen, fröhlichen und folgsamen Hündin entwickelt. Sie lebt mit ihrer Tochter Babbels, mit Happy und Cooper zusammen. Filia beschreibt sich selbst als „kleine Polizistin", die auf ihre Zweibeiner aufpasst, aber auch kuschelig ist. Dieses Bild zeigt, wie die Aufzucht nicht nur die physische Gesundheit, sondern auch die psychische Stabilität und das Sozialverhalten der Hunde fördert.

Die folgende Tabelle verdeutlicht die wichtigsten Merkmale der Welpenaufzucht in dieser Zucht:

Merkmal Beschreibung
Aufzuchtsort Familienaufzucht, nicht in Zwinger
Sozialisation Alltagsozialisiert, Kontakt zu Menschen und Tieren
Gesundheit Geimpft, entwurmt, mit Mikrochip
Abgabezeitpunkt Ab der 12. Woche
Begleitung Intensive Vorbereitung der neuen Besitzer
Dokumentation DNA-Nachweis, Ahnentafel, Impfausweis

Rasseportrait: Der Havaneser als Familienhund

Der Havaneser ist eine kleine, charmante und lebensfrohe Rasse, die sich durch ihr fröhliches Wesen und ihr seidig weiches Fell auszeichnet. Als ideale Familienhunde, treue Begleiter für Senioren und auch für Allergiker geeignete Vierbeiner erfreuen sich Havaneser immer größerer Beliebtheit. Dies liegt nicht nur an ihrem Aussehen, sondern auch an ihrer Persönlichkeit. Sie sind fröhlich, intelligent und verschmust.

Ein wichtiger Aspekt ist die Farbvielfalt. Im Gegensatz zu anderen Bichons, die nur weiß sind, gibt es den Havaneser in vielen Farben. Dies macht ihn zu einer besonders attraktiven Wahl für Familien, die einen einzigartigen Begleiter suchen. Die Größe der Hunde liegt zwischen 23 und 27 cm (mit Toleranzbereich 21-29 cm), und das Gewicht variiert zwischen 3 und 9 kg. Das Fell ist lang (12-18 cm), weich und kann glatt oder gewellt sein.

Die Rasse ist bekannt für ihre Anpassungsfähigkeit. Sie eignet sich sowohl für Familien mit Kindern als auch für Singles oder ältere Menschen. Als „Herzenshund" ist der Havaneser ein treuer Begleiter, der sein Zuhause und seine Familie schätzt. Die Zucht „vom Kleinen Bimbergtal" legt größten Wert auf diese Eigenschaften und sorgt dafür, dass die Welpen diese Charakterzüge bereits von klein auf entwickeln.

Die folgende Tabelle vergleicht den Havaneser mit anderen Bichon-Rassen, um die Besonderheiten der Rasse hervorzuheben:

Merkmal Havaneser Malteser / Bologneser / Bichon Frisé
Farbe Viele Farben (z.B. Tricolour) Nur weiß
Größe 23-27 cm (21-29 cm) Ähnlich, oft kleiner
Fell Lang, weich, glatt oder gewellt Lang, seidig, oft weiß
Charakter Fröhlich, intelligent, anpassungsfähig Ähnlich, oft ruhiger
Geschichte Kuba, USA, Mittelmeer Europa, Italien, Spanien

Die Philosophie der Zucht und der Mensch-Hund-Beziehung

Die Philosophie der Familie Woitas basiert auf der Überzeugung, dass Hunde nicht nur Tiere, sondern vollwertige Mitglieder der Familie sind. Dies zeigt sich in der Art und Weise, wie die Welpen aufgezogen werden. Sie werden in der Familie aufgezogen und auf ein Leben in ihrer neuen Familie vorbereitet. Dies bedeutet, dass sie von klein auf mit dem Alltag, mit verschiedenen Geräuschen, Menschen und anderen Tieren in Kontakt kommen.

Ein zentrales Element ist die intensive Vorbereitung und Begleitung der zukünftigen Hundeeltern. Die Züchter teilen ihr Wissen über Ernährung, Sozialisation und Gesundheitsvorsorge, um sicherzustellen, dass der Übergang für den Welpen so reibungslos wie möglich verläuft. Dies ist besonders wichtig für eine Rasse wie den Havaneser, der ein starkes Bindungsverhältnis zum Menschen aufbaut.

Die Zucht legt größten Wert auf liebevolle Aufzucht, Gesundheit und soziales Verhalten. Dies spiegelt sich in der sorgfältigen Auswahl der Zuchthunde und in der intensiven Betreuung der Welpen wider. Die Familie Woitas betont, dass sie mit viel Liebe, Herz und Verstand arbeitet. Dies zeigt sich auch darin, dass die Hündinnen nach ihrer Zuchtzeit in den Ruhestand gehen dürfen, wie es bei der Hündin Amber der Fall war.

Die folgende Tabelle fasst die wichtigsten Werte der Zucht zusammen:

Wert Beschreibung
Liebe Welpen werden in der Familie aufgezogen
Gesundheit Umfassende Gesundheitsuntersuchungen
Sozialisation Alltagsozialisiert, Kontakt zu Menschen und Tieren
Transparenz DNA-Nachweis, Untersuchungsdaten einsehbar
Begleitung Intensive Vorbereitung der neuen Besitzer

Fazit

Die Zucht „Havaneser vom Kleinen Bimbergtal" unter der Leitung der Familie Woitas in Unna stellt ein vorbildliches Beispiel für eine verantwortungsvolle und ethische Hundezucht dar. Durch die Kombination aus strenger Gesundheitsvorsorge, intensiver Sozialisation und einer tiefen Liebe zur Rasse schaffen sie Welpen, die nicht nur gesund und stabil sind, sondern auch als treue Begleiter in einem neuen Zuhause ankommen.

Der Fokus liegt auf der Qualität der Aufzucht und der Sicherheit der Abstammung, was durch DNA-Tests und transparente Gesundheitsdaten gewährleistet wird. Die Welpen werden als vollwertige Familienmitglieder behandelt und auf ein Leben in ihrer neuen Familie vorbereitet. Dies macht die Zucht zu einer verlässlichen Anlaufstelle für alle, die einen gesunden, sozialisierten und charakterstarken Havaneser suchen.

Die Rasse des Havanesers, mit ihrer historischen Tiefe, ihrer Farbvielfalt und ihrem einzigartigen Charakter, profitiert von solchen Zuchtbemühungen. Die Zucht „vom Kleinen Bimbergtal" trägt dazu bei, dass diese Rasse weiterhin als treuer und liebevoller Begleiter in vielen Haushalten präsent bleibt. Die Kombination aus wissenschaftlicher Genauigkeit und menschlicher Wärme macht diese Zucht zu einem Leuchtturm für alle, die Wert auf Qualität und Ethik in der Hundezucht legen.

Quellen

  1. Havaneser Vom Kleinen Bimbergtal - Hotfrog
  2. Havaneser vom kleinen Bimbergtal - Tiere.de
  3. Havaneser vom kleinen Bimbergtal - Dooggs
  4. Havaneser Deutschland - Zuchtportal
  5. Filia - Unsere Hunde
  6. Havaneser - Rasseportrait und Geschichte

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