Elo Welpen 2022: Zuchtnachwuchs, Gesundheit und Vermittlungswege

Die Zucht und Aufzucht des Elo® (Elog), einer seltenen und charakterstarken Hunderasse, erfordert ein tiefes Verständnis für die spezifischen Anforderungen an Gesundheit, Wesen und Sozialisation. Im Jahr 2022 zeigten sich in den genehmigten Zuchtstätten der EZFG e.V. besonders lebendige und charakterlich ausgeprägte Würfe, die hohe Qualitätsstandards in Bezug auf Gesundheit und Wesen erfüllen. Dieser Artikel beleuchtet die konkreten Ereignisse des Jahres 2022, hebt die gesundheitlichen Standards der Elterntiere hervor und analysiert die Prozesse der Welpenvermittlung, die sicherstellen, dass jeder Welpen bei einer passenden Familie landet.

Im Jahr 2022 war der Fokus der Züchter stark auf die Gesundheit der Elterntiere und die frühe Sozialisation der Welpen gerichtet. Die Dokumentation von Würfen aus diesem Jahr zeigt, dass die Zucht auf genetische Gesundheit und soziales Verhalten abzielt. Ein zentrales Element der erfolgreichen Zucht ist die strenge Auswahl der Elterntiere. Die Daten zeigen, dass Hündinnen wie "Caro", "Tinka", "Suna" und "Only" in den Jahren um 2022 herum aktive Zuchtmütter waren. Jeder dieser Würfe wurde unter Berücksichtigung der Größe der Eltern (Widerristhöhe) und des Gesundheitsstatus (HD, Patella, Augen) geplant. So wurde beispielsweise bei der Hündin Only im Februar 2024 ein Wurf erwartet, der sich aus der Kreuzung eines 48 cm großen Deckrüden und einer 46 cm großen Hündin ergab, was auf die Zucht von „kleinen Großelos" hinwies. Im Jahr 2022 selbst brachten Hündinnen wie Caro und Only erfolgreich Welpen zur Welt, wobei die Anzahl der Welpen variierte.

Die gesundheitliche Basis eines jeden Welpen beginnt lange vor der Geburt. Die Zuchtstätten in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Dänemark legen großen Wert auf genetische Tests. Zu den zentralen Untersuchungen gehören die Gonioskopie der Augen, die Prüfung der Hüftgelenke (HD) und der Kniescheiben (Patella). Im Jahr 2022 war es üblich, dass Deckrüden und Zuchthündinnen vollständig von diesen Erbkrankheiten befreit sein mussten. So wurde bei der Hündin Tinka die Gonioskopie im Januar 2023 als frei bestätigt, und ihre Patella war Grad 0. Bei der Hündin Ulaika, einer Nachfahrin Tinkas, wurden ebenfalls exzellente Werte erzielt: HD A2 (frei), Patella Grad 0 und ein sehr gutes Wesen. Diese Werte sind nicht bloße Statistik, sondern garantieren, dass die Welpen keine genetischen Lasten erben.

Die Zuchtpraxis des Jahres 2022 zeigte auch die Vielfalt innerhalb der Rasse. Es gab Würfe, die sowohl Groß-Elo als auch Klein-Elo-Nachwuchs hervorbrachten. Die Unterscheidung basierte auf der Größe der Elterntiere. Während einige Züchter sich auf die große Variante konzentrierten, arbeiteten andere gezielt an der kleinen Variante. Die Kombination von Größenklassen in einem Wurf ist möglich, wenn die Eltern unterschiedliche Größen haben. So konnte es in Würfen zu einer Mischung aus Klein-ELO-Nachwuchs in Rauhaar und Glatthaar kommen. Die Färbung und Haarlänge wurden ebenfalls dokumentiert. Bei der Hündin Suna wurde ein Wurf geboren, bei dem alle Welpen gleichmäßig gezeichnet waren und einen breiten weißen Kragen aufwiesen. Die Farbvererbung war dabei eindeutig: Einige Welpen zeigten die Farbe der Mutter (Suna), andere die des Deckrüden.

Die Aufzucht der Welpen im Jahr 2022 umfasste nicht nur die körperliche Entwicklung, sondern auch die frühe Sozialisierung. Die Welpen verbrachten bis zur 12. Woche in der Mutterfamilie, wo sie erste Erfahrungen mit verschiedenen Geräuschen, Menschen und Artgenossen sammelten. Die Hündin Tinka, eine absolut wesenfeste Hündin, diente als Vorbild für ihre Welpen. Sie war sehr menschbezogen und suchte den Kontakt zu Besuchern, egal ob Kind oder Erwachsener. Dieses Verhalten übertrug sich auf die Welpen, die gelernt haben, mit Menschen und anderen Tieren zu interagieren. Die Hündin Ulaika hingegen war leise und sanft, was eine andere, aber ebenso wertvolle Sozialisation für ihre Nachkommen bedeutete. Diese unterschiedlichen Wesensmerkmale der Mütter prägten die Welpen nachhaltig.

Im Jahr 2022 gab es auch spezifische Ereignisse, die die Zuchtleitung dokumentierte. Bei der Hündin Caro wurde am 30. März 2022 eine Ultraschall-Untersuchung durchgeführt, die die Herzschläge der Welpen zeigte. Diese Technologie ermöglichte es, die Gesundheit der Föten frühzeitig zu überprüfen. Am 3. Mai 2022 brachte Caro ihre Welpen zur Welt. Dieser Wurf war ihr zweiter Wurf. Die Dokumentation dieser Ereignisse, einschließlich von Videos der Herzschläge und Bildern der Fruchtblasen, zeigt das hohe Maß an Sorgfalt, das in der Zucht betrieben wird. Es war nicht nur eine Geburt, sondern ein wissenschaftlich begleiteter Prozess.

Die Vermittlung der Welpen ist ein kritischer Schritt, der sicherstellen muss, dass die neuen Halter über die Rasse informiert sind. Die EZFG e.V. hat klare Richtlinien für die Vermittlung entwickelt. Die Welpenvermittlung ist regional aufgeteilt:

  • Elo® – Welpenvermittlung Nord: Zuständig für Postleitzahlenbereiche 0 bis 5, Belgien und die Niederlande.
  • Elo® – Welpenvermittlung Süd: Zuständig für Postleitzahlenbereiche 6 bis 9, Österreich und die Schweiz.

Diese Struktur sorgt dafür, dass die geografische Nähe zwischen Züchter und zukünftigem Halter gewährleistet ist, was die Übergabe und die Nachbetreuung erleichtert. Wichtig ist auch, dass die Vermittlung von Junghunden und erwachsenen Hunden (ab der 13. Woche) separat geregelt ist. Die EZFG übernimmt jedoch keine Gewähr für die Richtigkeit der Angaben, da diese vom abgebenden Halter stammen. Die Verantwortung für die Korrektheit der Daten liegt beim Züchter.

Die Liste der genehmigten Zuchtstätten der EZFG e.V. umfasst Standorte in Deutschland, Österreich, der Schweiz, Dänemark und Belgien. Diese internationale Verteilung zeigt die globale Verbreitung der Rasse. Die Zuchtstätten sind in der Datenbank der EZFG gelistet, und Züchter, die gerade Welpen zur Verfügung haben, sind an bunten Buttons auf der Website erkennbar. Da die Nachfrage oft das Angebot übersteigt, sind nicht immer alle Welpen verfügbar. Die Zuchtleitung und der Vorstand der EZFG nehmen jedoch keine direkten Vermittlungen vor; diese Aufgabe liegt bei den regionalen Vermittlungsstellen.

Gesundheitliche Standards und Genetische Tests

Die Grundlage einer erfolgreichen Elo-Zucht liegt in der strengen Kontrolle der gesundheitlichen Parameter der Elterntiere. Im Jahr 2022 waren folgende Untersuchungen Standard in den genehmigten Zuchtstätten:

  • Hüftgelenkdysplasie (HD): Die Ergebnisse werden in Klassen von A (frei) bis E (schwer) eingeteilt. Eine Bewertung von A1 oder A2 (frei) war Voraussetzung für die Zucht. So war bei der Hündin Ulaika der Wert HD A2 dokumentiert, bei Suna HD A1.
  • Patellaluxation (Patella): Die Einordnung erfolgt in Grade von 0 bis 4. Ein Grad 0 bedeutet, dass keine Luxation vorliegt. Dies wurde bei Tinka und Ulaika bestätigt.
  • Augengesundheit (Gonioskopie): Diese Untersuchung dient der Früherkennung von Glaukom und anderen Augenkrankheiten. Die Ergebnisse "frei" oder "gesund" waren Voraussetzung für die Zucht. Bei Tinka wurde die Gonioskopie im Januar 2023 als frei bestätigt.
  • LÜW (Lupus Erythematodes): Eine weitere wichtige Untersuchung, um autoimmune Erkrankungen auszuschließen. Bei den genannten Hündinnen war dieser Wert ebenfalls "frei".

Diese Standards sichern, dass die Welpen keine genetischen Nachteile erben. Die Daten aus 2022 zeigen, dass diese Tests nicht nur Formalität waren, sondern als Basis für die Zuchtentscheidung dienten.

Die Entwicklung von Welpen im ersten Jahr

Die Entwicklung der Welpen im ersten Lebensjahr ist entscheidend für ihr weiteres Leben. Die Züchter beobachten die Welpen ab der Geburt bis zum Auszug. Im Jahr 2022 wurden bei mehreren Würfen (z. B. der B-Wurf von Only) die Entwicklungsphasen dokumentiert. Die Welpen wurden ab der 8. Woche bis zur 12. Woche an die neuen Familien vermittelt. Dieser Zeitraum ist kritisch, da die Welpen in dieser Zeit besonders empfänglich für Sozialisierung sind.

Die Welpen verblieben in der Zuchtstätte bis zur 12. Woche. In dieser Zeit lernten sie, mit Artgenossen zu spielen, mit verschiedenen Oberflächen umzugehen und mit Menschen zu interagieren. Die Hündin Tinka diente dabei als Vorbild für ihre Welpen. Sie suchte den Kontakt zu Besuchern und spielte gerne mit Kindern. Dieses Verhalten wurde von den Welpen nachgeahmt. Auch die Hündin Ulaika war anhänglich und vorsichtig zu Kindern, was ebenfalls von ihren Welpen übernommen wurde.

Die Dokumentation der Welpenentwicklung im Jahr 2022 umfasste auch Bilder und Videos. So wurden bei der Hündin Caro Bilder der Fruchtblasen und der Herzschläge der Welpen gemacht. Diese Bilder zeigten die Entwicklung im Mutterleib und dienten der Überprüfung der Gesundheit. Nach der Geburt wurden die Welpen weiterhin beobachtet. Die Welpen wurden als "zuckersüß" und "bildschön" beschrieben.

Regionale Verteilung der Zuchtstätten

Die Zucht des Elo® ist international aufgeteilt. Die EZFG e.V. listet Zuchtstätten in mehreren Ländern. Die Verteilung der Zuchtstätten im Jahr 2022 war wie folgt:

  • Deutschland: Mehrere Zuchtstätten, darunter "vom Mühlenberg", "vom Wachtelberg", "fra Ebeltoft" (Dänemark), "vom Orisbach" (Schweiz), "vom Märlifels" (Schweiz), "vom Fürstenberg" (Belgien), "vom Kapuzinerberg" (Österreich) und viele weitere in Deutschland.
  • Österreich: Zahlreiche Zuchtstätten, die sowohl Groß-Elo als auch Klein-Elo züchten.
  • Schweiz: Mehrere Zuchtstätten, die sich auf Groß-Elo spezialisiert haben.
  • Dänemark: Zuchtstätten wie "fra Ebeltoft" und "fra Enemaerkes".
  • Belgien: "vom Fürstenberg" ist eine der wenigen Zuchtstätten in diesem Land.

Diese internationale Verteilung zeigt, dass der Elo® in ganz Europa verbreitet ist. Die Zuchtstätten sind in der Datenbank der EZFG gelistet, und die Vermittlung erfolgt regional.

Vermittlungsprozess und Nachbetreuung

Der Vermittlungsprozess der Welpen ist ein mehrstufiger Prozess. Die EZFG e.V. stellt sicher, dass die Welpen bei passenden Familien landen. Die Vermittlung erfolgt in zwei Hauptphasen:

  1. Welpen bis zur 12. Woche: Hierfür sind die regionalen Vermittlungsstellen (Nord/Süd) zuständig.
  2. Junghunde und erwachsene Hunde (ab der 13. Woche): Für diese Kategorie gibt es eine separate Vermittlung.

Die Züchter stellen sicher, dass die neuen Halter über die Rasse informiert sind. Die EZFG übernimmt jedoch keine Haftung für die Richtigkeit der Angaben, da diese vom Züchter stammen. Die Verantwortung für die Genauigkeit der Daten liegt beim abgebenden Halter.

Die Züchter betonen, dass die Vermittlung nicht direkt von der Zuchtleitung oder dem Vorstand der EZFG vorgenommen wird. Dies sichert die Unparteilichkeit des Prozesses. Die Welpenvermittlung dient der Koordination zwischen Züchtern und neuen Haltern.

Fazit

Das Jahr 2022 war ein herausragendes Jahr für die Elo-Zucht. Die dokumentierten Würfe zeigten eine hohe gesundheitliche Qualität der Elterntiere und eine sorgfältige Aufzucht der Welpen. Die Kombination aus genetischer Gesundheit, frühzeitiger Sozialisierung und regionaler Vermittlung sichert, dass die Welpen in guten Händen landen. Die internationale Verteilung der Zuchtstätten zeigt die breite Akzeptanz der Rasse. Die Zukunft der Zucht liegt in der Fortsetzung dieser hohen Standards und der engen Zusammenarbeit zwischen Züchtern und den regionalen Vermittlungsstellen.

Quellen

  1. Elo-Hexenbrücke
  2. Elo vom Rheinblick
  3. Wurf-J vom Mühlenberg
  4. EZFG Welpenvermittlung
  5. EZFG Zuchtstätten Übersicht

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